Witze der Woche

Laufen zwei Zahnstocher den Berg hoch und werden plötzlich von einem Igel überholt. 
Sagt der eine zum anderen: "Ach- hätte ich gewusst, dass ein Bus fährt, wäre ich mit dem gefahren!"

Steht ein Schaf neben einem Rasenmäher auf der Wiese und sagt: "Määäh!"

Eine Oma zeigt dem Busfahrer die Fahrkarte.
 “Das ist ja eine Kinderfahrkarte meine Dame!” stellt der Busfahrer fest. 
Sagt die Dame: “Da können sie mal sehen wie lange ich auf diesen Bus gewartet habe!” 

Zwei Freunde schauen Fußball: 
 „Ein gutes Spiel“, sagt der eine, „nur die Tore fehlen!“
„Wieso, da stehen doch zwei!“ 

Treffen sich 2 Schnecken an der Straße.
 Will die eine rübergehen.
 Sagt die andere: „Vorsichtig in einer Stunde kommt der Bus.“

 

Hier kannst du ganz viel über Natur und Tiere erkunden.

Es gibt Bilder, Videos und Potcasts,

Experimente, Bastelidee und Spiele.

Viel Spaß!

Für die Entspannung

Pizza-Massage


Nach einem turbulenten Tag ist es doch schön, wenn man abends zur Ruhe kommen kann. Das ist in der aktuellen Zeit bestimmt gar nicht so leicht... Vielleicht hilft ja eine kleine Pizza-Massage dabei den Tag ruhig ausklingen zu lassen! Sowohl auf dem Rücken der Kinder, als auch auf dem der Eltern kann mit unserer Anleitung eine leckere Pizza gebacken werden! 

Die Massage funktioniert gut im Sitzen, aber ihr könnt es euch auch gerne im Liegen bequem machen.

Eine Person ist der oder die Bäcker*in und darf massieren und die andere der Pizzateig, der sich entspannen darf.

Und dann geht es los:

 1. Teig kneten – vorsichtiges Massieren (Kneten) des Rückens
 2. Teig ausrollen – 
Streichbewegungen mit dem Handballen
 3. Soße verteilen – 
ganz vorsichtige Streichbewegung mit der ganzen Hand
 4. 
Belag aussuchen und alles zurecht schneiden– mit dem Zeigefinger werden schneidende Bewegungen gemacht
 5. Pizza belegen – 
die Hand wird an verschiedenen Stellen des Rückens aufgelegt
 6.  mit Käse bestreuen – mit allen Fingern tippend über den Rücken fahren
 7. Pizza backen – 
die Hände werden so lange auf den Rücken gelegt, bis es schön warm wird

Vielleicht habt ihr auch noch andere schöne Ideen, die eure Pizza noch leckerer machen!

Zum Abschluss wird die Pizza aus dem Ofen gezogen und dann könnt ihr es euch schmecken lassen ;)

 

Märchen der Woche

Der Drache von Wawel 

(ein polnisches Märchen)

Vor vielen, vielen Jahren, als Krakau noch die Hauptstadt Polens war, lebten in der Burg auf dem Berg der König Krak mit seiner Tochter Wanda. Alle Bürger von Krakau liebten ihren gutherzigen König und die liebevolle Wanda.

Jahrelang lebten alle in Frieden und sorgten um das Wohlhaben ihrer Stadt.

Eines Tages passierte folgendes: In einer Höhle unter dem Berg hatte sich ein böser Drache niedergesetzt. Er hatte drei Köpfe, und sein ganzer Körper war mit Schuppen bedeckt. Wenn er wütend war, tobte er so stark, dass der ganze Berg bebte, aus seinem Maul spie Feuer und Rauch.

Er versetzte die ganze Stadt in Schrecken. Um ihn zu besänftigen, haben die Bewohner täglich ein Schaf vor seine Höhle gelegt. Es war für ihn aber noch nicht genug. Einmal im Jahr musste sogar ein junges Mädchen geopfert werden.

Viele Bürger versuchten gegen den Drachen anzukämpfen. Niemand konnte ihn jedoch bewältigen. Der Ältestenrat verbrachte Tage und Nächte, um eine Lösung zu finden, fand aber keine. Letztendlich war in Krakau kein Mädchen mehr. Nur die Prinzessin Wanda verblieb.

Der Drache wurde immer ungeduldiger. Da nun kein anderes Mädchen mehr zu finden war, stand fest, dass die Königstochter an der Reihe war. In ganz Krakau herrschte große Trauer.

Der König verkündete im ganzen Land, dass er einen tapferen Ritter suche, der den Drachen besiegen würde. Es kamen viele mutige Ritter und kämpften erfolglos gegen den Drachen. Die meisten wurden im Kampf vom Drachen getötet.

Als keine Hoffnung mehr bestand, erschien ein tapferer Schuhmacherlehrling vor dem König. Er bat um Erlaubnis, gegen den Drachen anzutreten. Der König hörte und stimmte seinem Vorhaben zu.

Sofort begann der Junge mit seinem Plan. Vom Metzger holte er sich Schafsfell. Von allen Bürgern sammelte er Schwefel, Salz, Pfeffer und Pech. Er füllte das Fell damit voll und nähte es dicht zu, dass es wie ein echtes Schaf aussah. Nachts warf er das »Schaf« vor den Höhleneingang.

Am nächsten Morgen kam der hungrige Drache aus der Höhle und fraß sofort das Schaf. Kurz darauf verspürte er ein fürchterliches Brennen im ganzen Körper. Er versuchte es durch Trinken von riesigen Wassermassen zu löschen. Er trank einen ganzen See aus. Er trank weiter, so lange, bis er endlich mit einem riesigen Knall platzte.

Es herrschte große Freude in ganz Krakau. Dratewka heiratete Wanda, und sie lebten noch lange Zeit glücklich und zufrieden.